Bei den Beratungen der Parteien über Reformen der Staatsanwaltschaft hat es keine Annäherung gegeben.
Der Vorschlag der regierenden Minjoo-Partei Koreas, Ermittlungsbefugnisse der Staatsanwaltschaft auf eine neue Behörde zu übertragen, wurde am Dienstag im Unterausschuss für Gesetzgebung und Justiz erörtert.
Die Sitzung musste gegen 21.40 Uhr wegen eskalierender Streitereien unterbrochen werden.
Der Abgeordnete Yoo Sang-bum von der Partei Macht des Volks (PPP) forderte einen Abbruch der Sitzung, weil der Minjoo-Abgeordnete Choe Kang-wook die Oppositionskollegin Jun Joo-hyae zu scharf angegangen sei.
Choe habe sich gegen diese Behauptung mit den Worten gewehrt, dass Jun mehr als 20 Minuten lang dieselben Argumente wiederholt habe. Dies sei eine Strategie, um die Debatte über den Reformentwurf zu verzögern.
In dem Unterausschuss waren am Montag Beratungen aufgenommen worden, die am Dienstag gegen 14 Uhr fortgesetzt wurden.
Regierungspartei und führende Oppositionspartei wollen heute zu einer dritten Sitzung zusammenkommen. Zurzeit ist jedoch unklar, ob die Sitzung wie geplant fortgesetzt werden kann.