Die südkoreanischen Halbleiterhersteller haben seit der Einführung der US-Restriktionen für Halbleiterlieferungen an China in der Volksrepublik Marktanteile verloren.
Das ergab ein Vergleich durch den südkoreanischen Großunternehmerverband FKI. Die Organisation analysierte die Anteile Südkoreas, Taiwans, Japans, der USA und von sechs Mitgliedern des südostasiatischen Staatenbundes ASEAN am chinesischen Halbleitermarkt.
Die Marktanteile Taiwans und Japans kletterten letztes Jahr verglichen mit 2018, noch vor der Einführung der Restriktionen, jeweils um 4,4 und 1,8 Prozentpunkte. Währenddessen fiel Südkoreas Anteil um 5,5 Prozentpunkte.
FKI ging davon aus, dass einheimische und ausländische Unternehmen in China die Käufe von taiwanischen Halbleiterchips deutlich steigerten, weil sie aufgrund der US-Sanktionen amerikanische Halbleiter nicht kaufen konnten.
Die USA verbieten seit 2019 den chinesischen Konzernen Huawei und SMIC den Kauf von Produkten oder Dienstleistungen, in denen amerikanische Technologien zum Einsatz kamen.