Südkorea hat im März den 23. Monat in Folge einen Überschuss in der Leistungsbilanz erzielt.
Nach vorläufigen Daten der Zentralbank am Dienstag wurde im März in der Leistungsbilanz ein Überschuss in Höhe von 6,73 Milliarden Dollar verbucht.
Damit konnte das Land seit Mai 2020 stets ein Plus verzeichnen. Der Überschuss im März schrumpfte jedoch im Vorjahresvergleich um 770 Millionen Dollar.
Der Überschuss in der Warenbilanz ging gegenüber dem Vorjahr um 2,54 Milliarden Dollar auf 5,31 Milliarden Dollar zurück. Grund ist, dass die Importe kräftiger als die Exporte gewachsen sind. Das Exportvolumen nahm um 18,2 Prozent zu, während das Importvolumen um 27,9 Prozent stieg, unter anderem aufgrund der gestiegenen Erdöl- und Rohstoffpreise.
Die Direktinvestitionen von Südkoreanern im Ausland legten um 9,11 Milliarden Dollar zu. Die Investitionen von Ausländern in Südkorea wuchsen um 2,84 Milliarden Dollar.