Nach Berichten der japanischen Tageszeitung „Mainichi“ hat die japanische Regierungspartei, die Liberal-Demokratische Partei (LDP), mit der Überprüfung eines Gesetzes zur Menschenrechtslage in Nordkorea begonnen.
Die Gesetzesvorlage soll unter anderem Unterstützung für nordkoreanische Überläufer und japanische Entführungsopfer beinhalten, hieß es. Ein Parteisprecher sagte, Tokio wolle damit mit den USA kooperieren, die bereits ein entsprechendes Menschenrechtsgesetz in Kraft gesetzt hatten.
Die führende japanische Oppositionspartei, die Demokratische Partei (DP) hatte bereits beschlossen, im nächsten Jahr einen Gesetzentwurf für die Verbesserung der Menschenrechtslage in Nordkorea vorzulegen.