US-Außenminister Anthony Blinken hat China vorgeworfen, eine illiberale Weltordnung anzustreben.
Zugleich betonte Blinken, dass China für die Lösung globaler Angelegenheiten eine Rolle spielen sollte.
Blinken sagte bei einer virtuellen Veranstaltung zum 100. Jahrestag der Gründung der Zeitschrift Foreign Affairs am Mittwoch, die USA wollten China weder blockieren, noch unterdrücken. Man suche weder einen Konflikt, noch einen neuen Kalten Krieg.
Trotzdem gebe es einen tiefgreifenden Unterschied zwischen beiden Ländern, sagte Blinken. Die Ordnung, die die USA aufbauen wollten, sei von Natur aus liberal. Demgegenüber sei die Ordnung, die China anstrebe, illiberal.
Mit Verweis auf den Atomstreit mit Nordkorea und mit dem Iran sagte der Minister, China habe eine enorme Fähigkeit, seine Macht und seinen Einfluss für produktive Zwecke einzusetzen.
China könnte ein wichtiger Akteur sein. Er hoffe, dass China entsprechend handle.