Innerkoreanisches
Nordkoreaner binnen 24 Stunden nach Kriegsausbruch für Kampf mobilisiert
Write: 2005-01-05 18:41:40 / Update: 0000-00-00 00:00:00
Im Falle eines Kriegsausbruchs soll die nordkoreanische Bevölkerung binnen 24 Stunden für den Kampf mobilisiert sein.
In den Provinzen, Städten und Gemeinden sollen Behörden eingerichtet werden, die sich um die Rekrutierung von Soldaten kümmern. Dies geht aus den jüngst veröffentlichten Kriegsregelungen hervor, die auf Befehl des Machthabers Kim Jong-il ausgearbeitet wurden.
Die Regelungen sehen auch je nach Kriegsphasen verschiedene Propagandamaßnahmen für das Inland und den Feind vor. Darüber hinaus deuten die Regelungen an, dass in Nordkorea eine große Anzahl unterirdischer Einrichtungen vorhanden ist. So wird beispielsweise angeordnet, die wichtigsten Abteilungen militärischer Behörden der Zentralregierung, der Provinz- und Stadtregierungen und der Räte gleich nach Kriegsausbruch in Bunker zu verlegen. Alle Truppeneinheiten sind angewiesen, ihre Zentrale in den Untergrund zu verlegen. Die unterirdischen Einrichtungen seien mit Kantinen, Toiletten und Luftreinigern ausgestattet.
Laut dem südkoreanischen Geheimdienst gebe es in Nordkorea 180 unterirdische Rüstungsfabriken. Inklusive Bergstollen und Notbunkern gebe es im Norden insgesamt 8.200 unterirdische Einrichtungen.
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