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Ehemaliger US-Botschafter in Seoul: Bushs harter Kurs gegenüber Nordkorea ist ein Sicherheitsrisiko

Write: 2002-02-12 00:00:00Update: 0000-00-00 00:00:00

Der ehemalige US-Botschafter in Seoul James Laney hat US-Präsident George W. Bush vor möglichen negativen Auswirkungen seiner harten Nordkoreapolitik gewarnt. Sein politischer Kurs gegenüber Nordkorea könne den südkoreanischen Präsidenten Kim Dae-jung in eine schwierige Situation führen und die Sicherheitsrisiken in Korea schrittweise vergrößern. Der ehemalige US-Botschafter in Seoul James Laney und der Koreaexperte Morton Abramowitz sagten in einem Beitrag für die „Washington Post“, dass Bushs Rede zur Lage der Nation eine Bedrohung darstelle. Bush habe darin Nordkorea gegenüber angedeutet, dass die USA in absehbarer Zeit das Land entweder zerstören oder zur Veränderung seiner bisherigen Haltung zwingen würden. Die beiden Koreakenner verwiesen zudem darauf, dass Bush für die von der Clinton-Regierung angestrebte Verbesserung der Beziehungen zu Nordkorea und die südkoreanische Sonnenscheinpolitik kaum Interesse gezeigt habe. Der Beginn der Amtszeit der Bush-Administration habe damit den Abschied vom südkoreanischen Präsidenten Kim Dae-jung eingeläutet, hieß es weiter.

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