Die designierte amerikanische Außenministerin Condeleezza Rice hat Nordkorea als „Vorposten der Tyrannei“ gebrandmarkt.
Zu Beginn einer Anhörung vor dem Außenpolitischen Ausschuss des US-Senats sagte die bisherige Nationale Sicherheitsberaterin, Nordkorea, Birma, Iran, Simbawe, Kuba und Weißrussland seien „Vorposten der Tyrannei“ in der Welt. Die USA solidarisierten sich mit den unterdrückten Menschen in diesen Ländern, hieß es.
Im Rahmen der Sechser-Nukleargespräche wolle sie versuchen, den Nuklearstreit beizulegen, um dann eine Änderung des Tyrannei-Systems in Nordkorea herbeizuführen.
Rice betonte, dass der Nuklearkonflikt auf diplomatischem Wege gelöst werden solle. Die designierte US-Außenministerin fügte allerdings hinzu, dass Präsident Bush bislang noch keine Option ausgeschlossen habe, um dem nordkoreanischen Nuklearproblem ein Ende zu setzen.
Im Hinblick auf das Bündnis mit Südkorea sagte Rice, die Grundlage der südkoreanisch-amerikanischen Allianz sei gefestigt. Rice warnte, dass das Bündnis zwischen Seoul und Washington über ausreichend Abschreckungspotenzial gegen Nordkorea verfüge.