Nach dem Untergang eines südkoreanischen Frachtschiffes in nordkoreanischem Gewässer vor der Ostküste werden 14 Matrosen vermisst. Bei den Vermissten handelt es sich um sieben Südkoreaner, sechs Vietnamesen und einen Chinakoreaner.
Nach Angaben der Küstenwache sei das 2.826 Tonnen schwere Schiff am frühen Donnerstagmorgen 160 Meilen vor Jeojin in der Gangwon-Provinz bei einem Unwetter gesunken. Vier Matrosen sollen von einem russischen Schiff gerettet worden sein. Das mit Eisenerz beladene Schiff habe sich auf dem Weg von Wladiwostok nach Chingdao in China befunden.
Mit nordkoreanischer Erlaubnis hat die südkoreanische Küstenwache gemeinsam mit japanischen und russischen Patrouillenbooten mit der Suche nach den Vermissten begonnen.