Die südkoreanische Regierung wird ihre Priorität auf die Bekämpfung der Inflation und die Schaffung von Arbeitsplätzen legen und gleichzeitig präventive Maßnahmen ergreifen, um die wirtschaftlichen Risiken im nächsten Jahr zu bewältigen.
Das sagte Finanzminister Choo Kyung-ho am Mittwoch bei einem Treffen mit Wirtschaftsministern.
Die südkoreanische Wirtschaft stehe im In- und Ausland vor herausfordernden Situationen, und die Schwierigkeiten würden in der ersten Hälfte des Jahres 2023 wahrscheinlich weiter eskalieren.
Die Inflation habe ihren Höhepunkt überschritten und der Aufwärtsdruck habe nachgelassen, aber sie werde wahrscheinlich vorerst auf einem hohen Niveau bleiben, sagte Choo weiter. Das Wachstum der Erwerbstätigenzahl werde sich aufgrund eines Basiseffekts voraussichtlich ebenfalls deutlich verlangsamen.
In Anbetracht solcher Herausforderungen sagte Choo, das Land werde vorrangig „präventive und aktive“ Maßnahmen ergreifen, um die sich ändernden wirtschaftlichen Situationen im Jahr 2023 zu bewältigen.
Südkorea werde auch Exporte und Investitionen wiederbeleben, indem es neue Wachstumsmotoren fördere und gleichzeitig unnötige Regulierungen aufhebe, fügte er hinzu.