Der Spitzenstrombedarf in Südkorea ist infolge der anhaltenden Kältewelle den zweiten Tag in Folge auf einen neuen Rekordstand gestiegen.
Der Stromversorger KEPCO teilte mit, dass die Spitzenlast heute mit Stand 11 Uhr 94,5 Gigawatt betragen habe. Damit sei der bisherige Höchststand übertroffen worden.
Am Donnerstag betrug die Höchstlast mit Stand 17 Uhr etwa 93 GW, was den im Juli verbuchten bisherigen Rekordwert übertraf.
KEPCO führte das Ergebnis auf die gestiegene Stromnachfrage für Heizungen infolge der landesweiten Kältewelle zurück. Auch der Rückgang der Stromerzeugung durch Photovoltaik aufgrund starker Schneefälle in einigen Regionen wurde als Grund genannt.
Das Unternehmen erläuterte zugleich, dass die Versorgungslage stabil sei, weil der Reservesatz 13 Prozent übertreffe.
KEPCO griff zu einer Notfallreaktion und betreibt ab diesem Monat bis Februar ein Lagezentrum für Notfallmaßnahmen.