Der Produktionsausstoß in der Industrie hat sich im November zum ersten Mal seit fünf Monaten wieder vergrößert, während der Konsumverbrauch den dritten Monat in Folge zurückgegangen ist.
Nach Angaben des südkoreanischen Statistikamts am Donnerstag sei der Index der landesweit gesamten Industrieproduktion im November auf 115,3 gestiegen, das ist 0,1 Prozent mehr als im Monat davor.
Dies stellt den ersten Zuwachs seit fünf Monaten da. Seit Juli befand sich der Index vier Monate lang im Sinkflug.
Der Umsatz im Einzelhandel, ein Schlüsselindikator für das Ausmaß des Konsumverbrauchs, fiel im November um 1,8 Prozent. Das werde teilweise auf die gesunkene Nachfrage nach persönlichen Dienstleistungen infolge der Itaewon-Tragödie am 29. Oktober zurückgeführt.
Investitionen in Anlagen und Ausstattungen wuchsen im Vormonatsvergleich jedoch um einen Prozent.
Der zusammengesetzte Koinzidenzindikator (CCI), der die aktuelle Phase eines Konjunkturzyklus misst, fiel um 0,7 Punkte. Das ist der erste Abstieg seit sieben Monaten und der größte Verlust seit 30 Monaten.
Der Gesamtfrühindikator (CLI), eine Prognose künftiger Konjunkturzyklen, fiel ähnlich um 0,2 Punkte auf 99. Er fällt damit seit fünf Monaten in Folge.