Das Essen außer Haus in Südkorea ist im vergangenen Jahr erheblich teurer geworden.
Nach Angaben der Koreanischen Verbraucheragentur kletterten die durchschnittlichen Preise für acht repräsentative Gerichte in der Außer-Haus-Verpflegung in Seoul im vergangenen Dezember verglichen mit Januar letzten Jahres um bis zu 13,8 Prozent.
Der stärkste Preisanstieg wurde bei Jajangmyeon, ein Nudelgericht in schwarzer Sojabohnenpaste, verzeichnet. Der Preis für eine Portion Jajangmyeon stieg in dem Zeitraum von 5.769 Won um 13,8 Prozent auf 6.569 Won.
Samgyeopsal, Schweinebauchfleisch, verteuerte sich von 16.983 Won je 200 Gramm um zwölf Prozent auf 19.031 Won. Der Preis für eine Seetangreisrolle Gimbap kletterte von 2.769 Won um 11,9 Prozent auf 3.100 Won.
Auch die restlichen beliebten Gerichte, Samgyetang (11,2 Prozent), Kalguksu (9,8 Prozent), Bibimbap (7,9 Prozent), Naengmyeon (7,8 Prozent) und Kimchijjigae (5,9 Prozent), wurden verglichen mit Anfang 2022 teurer.
Laut dem Statistikamt betrug die Teuerungsrate beim Essen außer Haus im vergangenen Jahr 7,7 Prozent. Das entspreche dem höchsten Preisanstieg seit 1992.
Die Verbraucherpreise erhöhten sich um 5,1 Prozent und damit so kräftig wie seit 1998 nicht mehr.