Innerkoreanisches
Nordkorea wirbt um Investitionen ethnischer Koreaner
Write: 2005-02-08 17:18:29 / Update: 0000-00-00 00:00:00
Nordkorea hat mit der Anwerbung von Investitionen ethnischer Koreaner im Ausland begonnen.
Der Vizepräsident des Weltverbandes der Auslandskoreaner (OKTA), Cho Rong-jae, teilte mit, dass Nordkorea an einem entsprechenden Sondergesetz arbeite. Das Gesetz unterscheide sich vom bestehenden Gesetz für ausländische Investitionen und habe das Ziel, Investitionen von Ausländern koreanischer Abstammung zu fördern. Cho berief sich auf den nordkoreanischen Regierungsausschuss für Außenhandelsförderung. Nach weiteren Worten des Unternehmers, setze sich Nordkorea mit großem Engagement und Interesse für das neue Gesetz ein.
Vertreter des Verbandes hatten im vergangenen Oktober in Pjöngjang an einer wirtschaftsbezogenen Veranstaltung teilgenommen. Der nordkoreanische Vizehandelsminister Kim Yong-sul habe damals gesagt, dass sein Land an verschiedenen Begünstigungen für ausländische Unternehmer mit koreanischem Hintergrund arbeite. Zu den erwogenen Anreizen zählten die Beschränkung der Mindestlöhne für Arbeiter auf 30 Euro im Monat, Steuerbegünstigungen und der Ausbau von Investitionssonderzonen, hieß es.
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