Südkorea, die Vereinigten Staaten und Japan werden am 13. Februar in Washington ein trilaterales Vizeaußenministertreffen abhalten.
Laut dem Außenministerium in Seoul wird der Erste Vizeaußenminister Cho Hyun-dong an der 12. Konsultation dieser Art teilnehmen. Er wird mit US-Vizeaußenministerin Wendy Sherman und dem japanischen Amtskollegen Takeo Mori zusammenkommen.
Die drei Staaten halten regelmäßig ein Vizeaußenministertreffen ab, um trilaterale Kooperationsmöglichkeiten in Bezug auf das nordkoreanische Nuklearprogramm sowie regionale und globale Angelegenheiten zu erörtern.
Dem Außenministerium zufolge sind auch bilaterale Gespräche geplant. Die Außenministerien Südkoreas und Japans hatten bisher hauptsächlich auf Generaldirektorenebene über eine Lösung für die Frage der Zwangsarbeit zur japanischen Kolonialzeit diskutiert. Weil die Differenzen über den zentralen Streitpunkt der Maßnahmen von japanischer Seite nicht abgebaut werden konnten, vereinbarten beide Seiten, auch auf hochrangiger Ebene wie der Minister- und Vizeministerebene Konsultationen zu führen.
Es besteht zudem die Möglichkeit, dass Außenminister Park Jin anlässlich der Teilnahme an der Münchner Sicherheitskonferenz vom 17. bis 19. Februar mit seinem japanischen Amtskollegen Yoshimasa Hayashi zu einem Gespräch zusammenkommen wird.