Außenminister Ban Ki-moon und US-Vizepräsident Dick Cheney sind übereingekommen, dass Nordkoreas Eingeständnis über den Atomwaffenbesitz „sehr enttäuschend“ sei.
Wie Ban nach einem Treffen mit Cheney vor Journalisten in Washington sagte, hätten Südkorea und die USA das Prinzip bestätigt, dass die Nuklearkrise im Rahmen der Sechser-Gespräche friedlich gelöst werden solle.
Seoul und Washington hätten über kurzfristige Gegenmaßnahmen beraten. Diese könnten im gegenwärtigen Augenblick nicht veröffentlicht werden, sagte der Minister. Ban habe unter anderem mit dem für Asien zuständigen Direktor im Nationalen Sicherheitsrat, Michael Green, und Pentagon-Staatssekretär Richard Lawless beraten.
Südkorea und die USA teilten zudem die Auffassung, dass eine konstruktive Rolle Chinas für die Lösung der Nuklearkrise unabdingbar sei.
Außenminister Ban wird morgen mit seiner Amtskollegin Condoleezza Rice zusammentreffen.