Der US-Botschafter in Südkorea, Christopher Hill, hat Nordkorea davor gewarnt, sich durch ein Festhalten an seinem Atomprogramm in eine Sackgasse zu bringen.
In einem Vortrag vor südkoreanischen Journalisten in Seoul sagte der Chefunterhändler seines Landes bei den Sechser-Atomgesprächen, die USA wollten keinen bilateralen Dialog mit Nordkorea aufnehmen, wenn dadurch die Sechser-Gespräche gefährdet würden.
Zur südkoreanischen Düngemittelhilfe für Nordkorea sagte er, beide Staaten müssten nicht unbedingt den selben Schritt machen, jedoch einen koordinierten. Somit deutete er an, dass die USA Südkorea um Zurückhaltung gebeten haben.
Seine jüngsten Gespräche mit chinesischen Politikern in Peking bezeichnete er als nützlich. Die USA und China seien sich darin einig, dass Nordkorea an den Verhandlungstisch zurückkehren müsse. Er sei sehr zufrieden damit, dass China dasselbe Ziel verfolge wie die USA, hieß es.
Hill war vor kurzem zum Unterstaatssekretär für Ostasien und Pazifik im US-Außenministerium designiert worden. Der Diplomat löst dort James Kelly ab.