Südkorea, die USA und Japan haben sich auf gemeinsame Übungen zur Raketenabwehr und U-Boot-Bekämpfung auf regelmäßiger Grundlage geeinigt.
Wie das südkoreanische Verteidigungsministerium mitteilte, sei dies bei den 13. trilateralen Verteidigungsgesprächen (Defense Trilateral Talks, DTT) am Freitag in Washington beschlossen worden.
Südkoreas Chefdelegierter war Heo Tae-keun, stellvertretender Minister für nationale Verteidigungspolitik im Verteidigungsministerium. Seine Gegenüber waren Ely Ratner, stellvertretender Verteidigungsminister der USA für Indopazifische Sicherheitsangelegenheiten, und Kazuo Masuda, Generaldirektor des Büros für Verteidigungspolitik des japanischen Verteidigungsministeriums.
Nach dem Treffen gaben die Verhandlungsführer in einer gemeinsamen Pressemitteilung die Verstärkung der trilateralen Sicherheitskooperation bekannt. Damit sollten die nukleare und Raketenbedrohung aus Nordkorea abgeschreckt und Frieden und Stabilität auf der koreanischen Halbinsel sowie im indopazifischen Raum gefördert werden.
Sie vereinbarten die regelmäßige Abhaltung von trilateralen Übungen zur Raketenabwehr und Anti-U-Boot-Übungen, um gegen die Bedrohung aus Nordkorea vorzugehen.
Die jährlichen Sicherheitsgespräche hatten erstmals nach drei Jahren wieder stattgefunden.
Das 14. Treffen ist im kommenden Jahr in Südkorea geplant.