US-Außenministerin Condoleezza Rice will die Möglichkeit überprüfen, den US-Amerikanern koreanischer Abstammung ein Wiedersehen mit ihren in Nordkorea lebenden Verwandten zu ermöglichen.
Der republikanische Abgeordnete im US-Repräsentantenhaus, Mark Kirk, fragte am Mittwoch im Haushaltsausschuss nach der Position der Regierung in der Frage. In den USA lebten rund zwei Millionen US-Amerikaner koreanischer Abstammung, und tausende von ihnen hätten Familienangehörige in Nordkorea, hieß es. Er erinnerte darüber hinaus an Aussagen des früheren Außenministers Colin Powell, wonach Familienzusammenführungen zwischen Amerika-Koreanern und Nordkoreanern zügig vorangetrieben würden.
Rice äußerte „Verständnis für die humanitären Sorgen“. Die US-Regierung werde überprüfen, die Frage auf die Tagesordnung von Gesprächen mit Nordkorea zu setzen.