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Innerkoreanisches

Uri-Partei fordert Aufklärung zu angeblichen Falschinformationen aus Washington

Write: 2005-03-22 19:06:01Update: 0000-00-00 00:00:00

Die regierende Uri-Partei hat die US-Regierung aufgefordert, zu Medienberichten Stellung zu nehmen, wonach Washington seine asiatischen Verbündeten absichtlich mit Falschinformationen über Nordkorea in die Irre geführt haben soll.

Die „Washington Post“ berichtete in ihrer Sonntagsausgabe, die Bush-Administration habe Anfang Februar ihren asiatischen Verbündeten berichtet, dass Nordkorea Atommaterial an Libyen geliefert habe. Tatsächlich habe Nordkorea jedoch nur an Pakistan geliefert. Die Information des US-Sicherheitsdienstes sei durch die Bush-Administration angeblich gefälscht worden, um stärkeren Druck auf Nordkorea auszuüben, hieß es.

Regierungsparteisprecher Lim Jong-seok forderte, dass die Bush-Administration die Wahrheit ans Licht bringen solle. Sollten die Angaben in dem Bericht stimmen, habe die beabsichtigte Informationsmanipulation zu einer Druckverstärkung auf Nordkorea geführt. Dies habe wiederum Nordkoreas Erklärung über den Atomwaffenbesitz und Boykott der Sechser-Gespräche begünstigt. Lim verwies zudem darauf, dass eine mögliche Informationsmanipulation die US-südkoreanischen Bündnisbeziehungen ernsthaft beeinträchtigen könnte.

Was für die Lösung der nordkoreanischen Nuklearproblematik erforderlich sei, ist eine aufrichtige Haltung der USA. Sollten die USA statt Sechser-Gesprächen UN-Sanktionen gegen Nordkorea überprüfen, würde dies für den Frieden in Korea und die Lösung des Atomstreits eine unglückliche Wahl sein, so der Parteisprecher.

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