Innerkoreanisches
UN-Menschenrechtsresolution zu Nordkorea beschlossen
Write: 2005-04-15 19:30:12 / Update: 0000-00-00 00:00:00
Die UN-Menschenrechtskommission hat im dritten Jahr in Folge eine Resolution zur Verbesserung der Menschenrechtslage in Nordkorea beschlossen.
Südkorea hat die Abstimmung so wie im Vorjahr auch aus Rücksicht auf die Beziehungen mit Nordkorea boykottiert.
In der Resolution wird Nordkorea in verschärftem Ton dazu aufgefordert, UN-Organisationen und auch die UN-Vollversammlung einzuschalten, sollte sich die Lage in Nordkorea nicht bessern. Nordkorea solle zudem freie Tätigkeiten eines UN-Sonderberichterstatters für die Menschenrechtslage in Nordkorea gewährleisten, hieß es. Beschlossen wurde zudem, die Tätigkeitsfrist des Sonderberichterstatters Vitit Muntarbhorn um ein Jahr zu verlängern.
Nordkoreas Vertreter bei der Abstimmung, der Botschaftsrat bei der Genfer-Vertretung, Choi Myung-nam, hatte in seiner Rede vor der Abstimmung kritisiert, dass die Resolution ein Ergebnis der Doppelbödigkeit sei.
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