Über 10.000 südkoreanische Eisenbahner sind um neun Uhr nach einem achttägigen Streik zur Arbeit zurückgekehrt, ohne eine Einigung mit dem Arbeitgeber erzielt zu haben.
Nach Angaben der Koreanischen Bahngesellschaft KORAIL wird sich der Personenverkehr auf 60 bis 90 Prozent des üblichen Niveaus normalisieren. Der Gütertransport, der während des Streiks auf rund 20 Prozent zurückging soll wieder auf 60 Prozent steigen.
Die Bahngewerkschaft hatte wegen der Aufkündigung des Tarifvertrags den bisher längsten Streik der Eisenbahner durchgeführt. Das Ende der Streikhandlungen begründete die Gewerkschaft mit der Sorge um die Sicherheit und das Wohl der Bürger.
Jedoch wurden abhängig vom Ausgang der Verhandlungen mit dem Management neue Streiks angedroht.