Die südkoreanische Regierung erwägt, wegen der Neuen Grippe die höchste Alarmstufe auszurufen.
Auch wird erneut die landesweite Schließung von Schulen diskutiert. Dies teilte ein Sprecher der Kanzlei des Ministerpräsidenten der Nachrichtenagentur Yonhap mit. Am Mittwoch würden Vertreter des Gesundheits- und Bildungsministeriums zu einer Sitzung zusammenkommen, um über eine Anhebung auf die höchste Alarmstufe und generelle Schulschließung zu diskutieren.
Die regierende Große Nationalpartei (GNP) kündigte unterdessen für Anfang der nächsten Woche eine Beratung mit Vertretern der Gesundheitsbehörden, des Bildungs- und des Innenministeriums sowie Experten an. Der Abgeordnete Ahn Hong-jun wies zwar auf die Ernsthaftigkeit des Situation hin. Die Anzahl der Influenza-Patienten werde jedoch am Wochenende voraussichtlich die Marke von 10.000 überbieten. Die wirtschaftlichen Auswirkungen einer Anhebung der Alarmstufe und Schließung von Schulen seien noch nicht absehbar.
Mit Stand von Samstag starben 35 Südkoreaner an der Neuen Influenza. Zuletzt erlag ein vierjähriger Junge der Grippe.