Der Minister für Wissenschaft und Bildung Ahn Byung-man hat versichert, dass ein dritter Start der Trägerrakete Naro zustande kommen wird.
Südkorea könne an diesem Punkt nicht aufhören, betonte Ahn vor Reportern kurz nach dem fehlgeschlagenen Start am Donnerstag. An dem Raketenprogramm werde festgehalten.
Laut dem Vertrag muss sich Russland an einem dritten Start beteiligen, sollten beide Versuche wegen Problemen mit der ersten Antriebsstufe misslungen sein. Russische Forscher hatten die erste Stufe entwickelt und an Südkorea geliefert.
Beim zweiten Versuch brach die Kommunikation mit Naro 137 Sekunden nach dem Start ab. Dabei wurde ein Blitz mit der an der Rakete angebrachten Kamera aufgenommen, der auf eine Explosion hindeutet. Zurzeit wird nach der genauen Ursache geforscht.