Das südkoreanische Weltraumforschungsinstitut hat die Möglichkeit einer Fehlfunktion im Kontrollsystem der Trägerrakete Naro zurückgewiesen.
Russische Medien hatten zuvor berichtet, dass eine Fehlfunktion im Kontrollsystem die Ursache für den fehlgeschlagenen Start sein könnte. Da das Kontrollsystem von Südkorea entwickelt wurde, liege die Verantwortung nicht auf der russischen Seite.
Das Institut betonte, dass die zweite Antriebsstufe so gebaut sei, dass diese nicht vor der Trennung der Verkleidungen in der 216. Sekunde nach dem Start in Betrieb gesetzt werde. Zwischenzeitlich sei festgestellt worden, dass das Kontrollsystem bis zum Zeitpunkt der Explosion tatsächlich nicht funktioniert habe. Zudem sei es zu keiner früheren Abtrennung der zweiten Stufe oder der Verkleidungen gekommen, hieß es.
Die Trägerrakete Naro war am Donnerstag 137 Sekunden nach dem Start explodiert. Die erste Antriebsstufe war von Russland geliefert und die zweite von Südkorea entwickelt worden.
Das gemeinsame Komitee beider Länder nahm am Montag Untersuchung zur Ursachenklärung auf.