In den letzten 90 Jahren hat die Zahl der Sommertage infolge des Klimawandels auf der koreanischen Halbinsel um 19 Tage zugenommen.
Demgegenüber habe es 17 Wintertage weniger gegeben, sagte Baek Hee-jung vom Nationalinstitut für Meteorologische Forschung im Wetteramt bei einer Diskussion.
Die jährliche Durchschnittstemperatur sei in den vergangenen 90 Jahren alle zehn Jahre um 0,18 Grad gestiegen.
Sollte sich die Erderwärmung fortsetzen, werde die Durchschnittstemperatur bis 2100 um mehr als vier Grad steigen. Dann werde die Sommerzeit 142 Tage betragen, damit 20 Tage mehr als jetzt, während die Wintertage um 36 auf 55 Tage zurückgehen. Das bedeute mehr Naturkatastrophen und große Veränderungen im Ökosystem, hieß es weiter.