Koreanische Forscher haben ein Gen entdeckt, das bei der Zügelung des Appetits eine entscheidende Rolle spielt.
Das Forschungsteam unter Yu Kwon am Koreanischen Forschungsinstitut für Biowissenschaften und –technologien (KRIBB) teilte mit, dass das Gen namens Minibrain eine solche Rolle spiele.
Je mehr Minibrain-Gene es in Nervenzellen eines Tieres gebe, desto stärker werde die Produktion von Peptidhormon stimuliert, was zur Steigerung des Appetits führt. Bei einer geringen Zahl der Gene lasse der Appetit nach.
Das Team habe die Tatsche bei Tierversuchen mit Drosophila und Mäusen festgestellt. Das Gen befindet sich bei Menschen im Chromosom 21.
Die Forschungsergebnisse wurden in der Internetausgabe des Fachmagazins „PLoS Genetics“ vom 3. August veröffentlicht.