Beobachtungsdaten aus den Küstengewässern Koreas, darunter den Gewässern der Inseln Dokdo, werden künftig halb in Echtzeit zur Verfügung gestellt.
Das beschloss das Nationale Institut für Fischereiforschung und -entwicklung.
Das Institut untersuchte bisher jährlich sechsmal Wassertemperatur und Salzgehalt der Küstengewässer. Die dabei ermittelten Daten wurden nach sechs Monaten oder einem Jahr in einem Heft veröffentlicht. Angesichts der zunehmenden Bedeutung von Vorhersagen infolge des Klimawandels wolle das Institut die Daten schneller liefern.
Die entsprechende Beobachtung der Küstenwasser nahm das Institut 1961 auf. Demnach erhöhte sich die Durchschnittstemperatur an der Wasseroberfläche um die Inseln Dokdo seit 1968 um 1,34 bis 1,94 Grad, damit stärker als in anderen Küstengewässern Südkoreas.