Den Ergebnissen einer Untersuchung zufolge sind Südkoreas Gewässer sicher vor Radioaktivität.
Es sei festgestellt worden, dass verstrahltes Wasser aus Japan nicht in südkoreanisches Gewässer gelangt sei, teilte das Nationale Institut für Fischereiforschung und -entwicklung (NRFDI) mit.
Das Institut untersuchte seit 2011 Meerwasser, um die Einflüsse der AKW-Katastrophe im japanischen Fukushima auf südkoreanische Fischfanggebiete und Meeresbewohner festzustellen.
Hierfür wurden alle zwei Monate an 75 Orten im Ost-, West- und Südmeer Koreas sowie im Ostchinesischen Meer Wasserproben entnommen. Die Proben wurden vom Koreanischen Institut für Nuklearsicherheit (KINS) auf eine mögliche Radioaktivität untersucht.
Dabei sei weder radioaktives Jod (131I) noch radioaktives Cäsium (134Cs) entdeckt worden. Die Menge der entdeckten Spuren des Radiocäsiums (137Cs) sei auf einem ähnlichen Niveau wie zuvor gewesen, hieß es weiter.
Das NRFDI rechnet mit einem nur geringen Einfluss des verstrahlten Wassers aus dem japanischen Atomkraftwerk, da es rund fünf Jahre dauern werde, bis das radioaktiv verseuchte Wasser einmal um die Erde fließt und südkoreanisches Gewässer erreicht.