Die erfolgreiche Landung der Raumsonde Rosetta auf einem Kometen wird Südkorea offenbar die Gelegenheit geben, Raumfahrttechnologie zu erhalten.
Südkorea will im Jahr 2020 eine eigene Mondlandefähre starten. In der ersten Stufe will das Land bis 2017 einen Mondorbiter zu Versuchszwecken entwickeln. Hierfür hat Südkorea vor, gemeinsam mit der US-Luft- und Raumfahrtbehörde NASA einen Orbiter zu entwerfen und von ihr Technologien für die Deep Space-Kommunikation und Landung zu erlernen. Die NASA beteiligt sich am Rosetta-Projekt.
Südkorea will 2018 einen Orbiter und einen Lander mit eigener Technologie bauen. 2020 soll ein koreanischer Flugkörper zum Mond geschossen werden.
Hierfür gründeten 15 Forschungsinstitute ein Kooperations- und Beratungsgremium und führen 31 Forschungsaufgaben durch.
Für die erste Stufe des Projekts sind 197,8 Milliarden Won oder knapp 180 Millionen Dollar vorgesehen. Für die zweite Stufe rechnet das Wissenschaftsministerium mit 475,7 Milliarden Won oder 430 Millionen Dollar.