Südkorea zählt beim Umgang mit Plastikmüll zu den vorbildlichen Staaten.
Das ging aus einer Studie hervor, die auf der Jahrestagung der wissenschaftlichen Gesellschaft American Association for the Advancement of Science (AAAS) am Donnerstag in San Jose veröffentlicht wurde.
Demnach hätten die Einwohner der Küstengebiete der ganzen Welt mit Stand von 2010 275 Millionen Tonnen Plastikmüll erzeugt.
Bei der Menge von Plastikmüll, der ins Meer gelangt und Ozeane beschädigt, machte China schätzungsweise mit 1,32 bis 3,53 Millionen Tonnen den größten Anteil unter den 192 untersuchten Ländern aus. Dessen Anteil lag bei 27,7 Prozent. Nordkorea rangierte mit 50.000 bis 120.000 Tonnen oder einem Prozent Anteil auf Platz 19.
In puncto Pro-Kopf-Menge von Plastikmüll am Tag, der nicht richtig entsorgt wird, bildete Südkorea mit 0,001 Kilogramm neben Brunei, Dänemark und Schweden die Gruppe der Länder mit der geringsten Menge.
Der Anteil der unangemessen entsorgten Abfälle lag in Südkorea bei zwei Prozent. Damit verzeichnete das Land neben führenden Industrieländern wie den USA und Deutschland den niedrigsten Stand.