Der Anstieg der Meerestemperatur infolge der Erderwärmung hat eine Änderung des Fischbestands in den Gewässern Koreas verursacht.
Die durchschnittliche Meeresoberflächentemperatur um Südkorea sei von 16,1 Grad im Jahr 1968 um 1,2 Grad auf 17,3 Grad im vergangenen Jahr angestiegen, teilte das Nationale Institut für Fischereiwissenschaft mit.
Als dessen Folge komme Alaska-Pollack, eine in kaltem Wasser lebende Fischart, jetzt im Ostmeer Südkoreas fast nicht mehr vor, während in den 1980er Jahren jährlich 200.000 bis 300.000 Tonnen gefangen wurden. 90 Prozent des auf dem Markt angebotenen Pollack werde aus Russland importiert.
Stattdessen seien Tintenfische, eine in warmem Wasser lebende Art, in allen Zonen des Ostküste zu finden. Sardellen würden in allen Meeresgebieten Südkoreas gefangen, hieß es.
Weiter hieß es, dass die Zahl der Fischarten, die in warmem Wasser leben, in Südkoreas Gewässern steige.