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Politik

Ministerpräsident bekräftigt vor japanischem Abgeordneten Regierungsposition zu Gerichtsurteilen zur Zwangsarbeit

Write: 2019-02-13 13:37:15Update: 2019-02-13 15:03:52

Ministerpräsident bekräftigt vor japanischem Abgeordneten Regierungsposition zu Gerichtsurteilen zur Zwangsarbeit

Photo : YONHAP News

Ministerpräsident Lee Nak-yon hat gegenüber einem japanischen Abgeordneten die Position der südkoreanischen Regierung zu den jüngsten Gerichtsurteilen zur Zwangsarbeit bekräftigt.

Lee kam am Mittwoch an seinem Sitz in Seoul mit Fukushiro Nukaga, dem Vorsitzenden der Japanisch-Koreanischen Parlamentarierunion, zusammen. Das Frühstückstreffen dauerte etwa 80 Minuten. Anwesend war auch der Regierungsabgeordnete Kang Chang-il, Vorsitzender der Koreanisch-Japanischen Parlamentarierunion.

Beide tauschten die Positionen ihrer Regierungen zu den verschlechterten Beziehungen zwischen Südkorea und Japan und auch ihre persönlichen Meinungen dazu aus.

Nukaga äußerte dabei Besorgnis über die Urteile des südkoreanischen Obersten Gerichtshofs für die Entschädigung früherer Zwangsarbeiter durch japanische Unternehmen.

Lee teilte die Position der Regierung mit, die Entscheidungen der Judikative zu respektieren. Wie verlautete, habe er auch gesagt, es sei widersprüchlich, dass sich japanische Unternehmen auf Gerichtsverfahren eingelassen hätten, jedoch die Ergebnisse nicht akzeptierten.

Kang äußerte Besorgnis darüber, dass die japanische Regierung sich in Angelegenheiten zwischen Einzelpersonen und japanischen Unternehmen einmische. Er verteidigte zudem die jüngste Äußerung von Parlamentssprecher Moon Hee-sang, dass der japanische Kaiser eine Entschuldigung für die Sexsklaverei im Zweiten Weltkrieg aussprechen sollte.

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