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Politik

Südkorea spricht mit Myanmar über Untersuchung angeblichen Rumpfs eines vermissten Flugzeugs

Write: 2020-05-22 08:47:47Update: 2020-05-22 15:26:03

Die südkoreanische Regierung diskutiert mit der myanmarischen Regierung über eine Untersuchung eines angeblichen Rumpfs einer 1987 verschwundenen Maschine von Korean Air.

Das Außenministerium teilte am Donnerstag mit, dass in Bezug auf eine Untersuchung zum möglichen Rumpf der KAL 858 derzeit mit Myanmar über einen diplomatischen Kanal gesprochen werde. Einzelheiten könnten nicht mitgeteilt werden, da die Diskussionen derzeit im Gang seien.

Der südkoreanische Sender MBC hatte Anfang dieses Jahres berichtet, dass in der Andamansee vor Myanmar ein Rumpf gefunden worden sei, der zur KAL 858 gehören soll. Die Angehörigen von Opfern forderten am 30. Januar auf einer Pressekonferenz, das Wrack zu bergen und untersuchen.

Die Maschine war am 29. November 1987 auf dem Weg vom irakischen Bagdad nach Seoul über dem Indischen Meer verschwunden. An Bord waren 115 Passagiere und Besatzungsmitglieder. Weder sterbliche Überreste noch Gegenstände der Insassen konnten gefunden werden.

Sowohl eine erste Ermittlung im Jahr 1987 als auch eine erneute Untersuchung zur Zeit der Roh Moo-hyun-Regierung ergaben, dass es sich um einen Bombenanschlag durch die nordkoreanische Agentin Kim Hyun-hui handelte. Die Hinterbliebenen fordern jedoch angesichts fehlender Sachbeweise außer Kims Aussagen, die Wahrheit aufzuklären.

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