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Früherer Präsident Lee Myung-bak kritisiert Ermittlungen gegen Ex-Berater

Nachrichten2018-01-18
Früherer Präsident Lee Myung-bak kritisiert Ermittlungen gegen Ex-Berater

Der frühere Präsident Lee Myung-bak hat die Ermittlungen gegen seine Ex-Berater kritisiert.

Zwei ehemalige Berater wurden unter dem Verdacht festgenommen, während Lees Amtszeit Bestechungsgeld vom Geheimdienst angenommen zu haben.

Lee verlas am Mittwoch in seinem Büro in Seoul eine Erklärung. Darin beklagt er, dass sich die staatsanwaltschaftlichen Ermittlungen gegen seine Berater schließlich gegen ihn richten würden. Die Ermittler sollten lieber ihn ins Visier nehmen, seine früheren Berater seien hingebungsvolle Beamte.

Auch äußerte sich Lee unzufrieden über die Kampagne der Moon Jae-in-Regierung für eine Ausrottung von Korruption. Es handele sich hierbei um eine politische Rache für den Tod des früheren Präsidenten Roh Moo-hyun und eine List für eine Zerstörung des konservativen Blocks. Solche Vergeltungsmaßnahmen würden an den Grundfesten des Landes rütteln.

Zuvor am Mittwoch waren Kim Paik-joon, der von 2008 bis 2012 im Präsidialamt Chefberater für Verwaltungsfragen war und Kim Jin-mo, seinerzeit Beamter im Büro für Bürgerangelegenheiten, festgenommen worden.

Kim, der auch unter dem Spitznamen "Lees Butler" bekannt ist, soll 400 Millionen Won oder 400.000 Dollar Bestechungsgeld von den früheren Geheimdienstchefs Kim Sung-ho und Won Sei-hoon erhalten haben.

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