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Hintergrund

Südkorea erhält Pfizer-Impfstoff aus Israel

#Themen der Woche l 2021-07-10

Nachrichten

ⓒGetty Images Bank

Im Rahmen eines bilateralen Tauschgeschäfts sind am Mittwoch 700.000 Dosen des Corona-Impfstoffs von Pfizer aus Israel in Südkorea eingetroffen.


Die südkoreanische Regierung hatte zuvor mit Israel einen Vertrag für den Impfstofftausch unterzeichnet. Demnach soll Südkorea im Juli 700.000 Impfdosen erhalten und die gleiche Menge im Zeitraum von September bis November an Israel zurückgeben.


Die Impfdosen kamen am Mittwoch am Flughafen Incheon an. Das Vakzin wurde in Belgien hergestellt und ist bis 31. Juli haltbar. In Belgien hergestellter Impfstoff ist in Korea bereits zugelassen und kann nach der Zollabfertigung mit einer Eilgenehmigung sofort eingesetzt werden. Bedenken, Impfstoffe mit bald erreichtem Haltbarkeitsdatum seien weniger wirksam, wurden von Experten zerstreut. Außerdem werde das Vakzin nach der Einfuhr einem genauen Qualitätstest unterzogen, sodass man sich unbesorgt damit impfen lassen könne.


Israel hatte sich für das Swap-Geschäft mit Südkorea entschieden, weil Südkorea eines der wenigen Länder sei, das angesichts der Impfbereitschaft der Bürger und logistischen Kriterien, die verfügbaren Impfdosen unverzüglich einsetzen könne.


Die Impfdosen sollen ab dem 13. Juli in Seoul und der Provinz Gyeonggi verabreicht werden, wo die Zahl der Neuinfektionen derzeit stark zunimmt. Immunisiert werden damit zwei Wochen lang konzentriert Gruppen, die in ihrem Beruf häufigen Personenkontakt haben und besonders ansteckungsgefährdet sind.


Auch können die für den 28. Juli geplanten Impfungen des Lehr- und Betreuungspersonal in Tagesstätten, Kindergärten und unteren Klassen der Grundschulen, am 13. Juli, und damit zwei Wochen früher beginnen.


Noch vor Ende Juli werden weitere fünf Millionen Impfdosen von Moderna, AstraZeneca und Pfizer geliefert. Nach Stand von Dienstag null Uhr waren etwa 1.585.900 Dosen übrig.

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