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Welt

Inventar-Versteigerung der US-Botschaft in Peking führt zu Spekulationen

#Asien Kompakt l 2020-08-05

Kreuz und Quer durch Korea

ⓒ YONHAP News

Die Beziehungen zwischen den USA und China sind zurzeit höchst angespannt. Unterdessen führte die Versteigerung des Inventars der amerikanischen Botschaft in Peking zu Spekulationen, beide Länder könnten ihre diplomatischen Beziehungen zueinander abbrechen.


Wie chinesische Medien berichteten, wurden am Dienstag Möbel, elektrische Haushaltsgeräte, Computer und andere Gegenstände aus dem Lager der US-Botschaft zur Versteigerung freigegeben. Auf Weibo deuteten chinesische Bürger dies als ein Zeichen, dass die USA ihre Beziehungen mit China abbrechen werden.


Washington hatte zuvor Peking wegen des nationalen Sicherheitsgesetzes für Hongkong heftig kritisiert und China für die Ausbreitung des Coronavirus verantwortlich gemacht. Mitte Juli hatte die US-Regierung die Schließung des chinesischen Generalkonsulats in Houston gefordert. Peking hatte daraufhin seinerseits gefordert, dass das amerikanische Generalkonsulat in Chengdu geschlossen werden solle.


Es wird jedoch auch darauf hingewiesen, dass die Versteigerung des Inventars keine diplomatische Maßnahme signalisiere. Die US-Vertretung in London hatte zum Beispiel 2018 Autos und andere Gegenstände in ihrem Besitz versteigert. Beboachtern nach könne aber die Lagerräumung der US-Botschaft angesichts den derzeit angespannten Beziehungen zwischen beiden Ländern auch eine Warnung an die Adresse Pekings sein.

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