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Forschungsinstitut für Trostfrauenfrage eröffnet

Write: 2018-08-11 13:05:37Update: 2018-08-11 14:15:14

Forschungsinstitut für Trostfrauenfrage eröffnet

Photo : KBS News

Das erste Forschungsinstitut für die Frage der Sexsklaverei im Zweiten Weltkrieg durch das japanische Militär unter der Federführung der Regierung ist eröffnet worden. 

Wie aus Regierungskreisen verlautete, werde das Institut bei den bisher von privaten Instituten einzeln durchgeführten Forschungen und Sammlungen von Beweisen eine führende Rolle spielen. Das neue Institut habe insbesondere vor, mit den bisher gesammelten Dokumenten eine Datenbank aufzubauen und diese in die Fremdsprachen zu übersetzen, um den Sachverhalt der Frage der Sexsklaverei international präziser bekannt zu machen. 

Das Projekt zur Unterstützung der Aufnahme der Dokumente zur Sexsklaverei in die Liste des Weltdokumentenerbes wurde eingestellt, als 2015 zwischen Seoul und Tokio eine Einigung in der Trostfrauenfrage erzielt wurde. Die Einigung stieß in Südkorea auf heftigen Protest, da die Meinungen der Opfer nicht ausreichend berücksichtigt worden seien. 

Unterdessen übte das japanische Außenministerium Kritik an der Eröffnung des Forschungsinstituts. Dieses könne den Bemühungen beider Länder um die Schaffung zukunftsorientierter Beziehungen im Wege stehen, hieß es.

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