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Politik

Parteien starten Petition wegen Äußerungen von Abgeordneten über Gwangju-Aufstand

Write: 2019-02-12 13:47:55Update: 2019-02-12 14:29:45

Parteien starten Petition wegen Äußerungen von Abgeordneten über Gwangju-Aufstand

Photo : YONHAP News

Die regierende Minjoo-Partei Koreas und drei kleinere Parteien haben eine Petition gegen drei Abgeordnete gestartet, die sich unpassend über den Gwangju-Aufstand von 1980 geäußert hatten.

Die Petition gegen drei Abgeordnete der führenden Oppositionspartei Freiheitspartei Koreas (LKP) wurde dem parlamentarischen Sonderausschuss für Ethik eingereicht. Die Volksvertreter hatten mit ihren Äußerungen den Demokratie-Aufstand von Gwangju herabgewürdigt.

Die LKP ist wegen der Äußerungen ihrer Mitglieder bei einer öffentlichen Veranstaltung in der Vorwoche schwer unter Beschuss geraten. Ein rechtsextremer Gastredner hatte bei der Versammlung behauptet, dass nordkoreanische Soldaten an dem Aufstand beteiligt gewesen seien.

Zwei der drei Abgeordneten, die das Treffen organisiert hatten, hatten sich selbst herablassend über den Demokratie-Aufstand geäußert. Einer von ihnen hatte behauptet, dass es sich um einen Aufruhr gehandelt habe, der von Menschen mit politischen Zielen in eine pro-demokratische Bewegung umgewandelt worden sei.

Den Aufstand am 18. Mai 1980 ließ das autoritäre Regime von Chun Doo-hwan blutig niederschlagen. Mehrere hundert Demonstranten, darunter viele Studenten, wurden getötet und tausende verletzt.

Die LKP distanzierte sich unterdessen von den Äußerungen ihrer Abgeordneten und entschuldigte sich bei den Hinterbliebenen der Opfer des Aufstands.

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