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Internationales

Aktivisten verurteilen Japans Umgang mit radioaktiv verseuchtem Wasser

Write: 2020-01-09 08:39:50Update: 2020-01-09 09:03:13

Aktivisten verurteilen Japans Umgang mit radioaktiv verseuchtem Wasser

Photo : YONHAP News

Aktivisten aus Südkorea und Japan haben die Regierung in Tokio für ihren Umgang mit radioaktiv verseuchtem Wasser verurteilt.

Japan erwägt, kontaminiertes Kühlwasser aus dem havarierten Reaktor Fukushima Daiichi in den Ozean zu pumpen.

Die scharfe Kritik brachten zwei Bürgerorganisationen am Mittwoch auf einer Pressekonferenz vor der japanischen Botschaft in Seoul vor. Es handelt sich um die in Seoul ansässige asienweite "Kampagne gegen die US-amerikanisch-japanische Dominanz und Aggression in Asien" und die Organisation "Frauen aus Fukushima gegen Nuklearwaffen".

Das verseuchte Wasser ins Meer zu lassen, stelle ein schweres Verbrechen dar, hieß es. Nach Schätzungen des Energieversorgers Tokyo Electric Power Company fielen in Fukushima täglich 170 Tonnen des radioaktiv verseuchten Wassers an. Die Lagerkapazitäten würden im Sommer 2022 erschöpft sein.

In Anbetracht der jüngsten Bekanntgaben und Handlungen der japanischen Regierung sei es wahrscheinlich, dass kontaminiertes Wasser innerhalb der nächsten zwei oder drei Jahre ins Meer gepumpt werde.

Wenn dieses Wasser ins Meer ströme, würden das Meeresökosystem und Menschen schwere Schäden erleiden, mahnten die Aktivisten weiter.

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