Zum Menü Zum Inhalt

Innerkoreanisches

Suche nach Leiche eines durch Nordkorea getöteten Beamten fortgesetzt – Kommunikationsverbindung weiter außer Betrieb

Write: 2020-09-28 13:23:40Update: 2020-09-28 18:59:05

Die Suche nach der Leiche eines in der Vorwoche in nordkoreanischem Gewässer erschossenen südkoreanischen Beamten wird auch am Montag fortgesetzt.

Die Küstenwache und die Marine übernahmen die Suchaktion in jeweils vier von acht Zonen, die sich von westlich der Insel Yeonpyeong bis südlich der Insel Socheong nahe der innerkoreanischen Grenze im Westmeer erstrecken.

Nordkorea kritisierte, dass Südkorea dabei die maritime Demarkationslinie verletze, die der Norden als innerkoreanische Seegrenze betrachtet. Diesbezüglich machte das südkoreanische Verteidigungsministerium deutlich, dass die Nördliche Grenzlinie (NLL) die tatsächliche Seegrenze sei und dass die südkoreanische Suchaktion normal verlaufe.

Angesichts unterschiedlicher Äußerungen beider Koreas über Details des Vorfalls, darunter eine eventuelle Schändung der Leiche, forderte die südkoreanische Regierung am Sonntag Nordkorea zu einer gemeinsamen Untersuchung auf. Für die Untersuchung bat die Regierung auch, die gekappten militärischen Kommunikationsleitungen zwischen Süd- und Nordkorea wieder herzustellen.

Laut dem Seouler Verteidigungsministerium kam es jedoch bis Montagvormittag nicht zur Wiederinbetriebnahme der Kommunikationsverbindung.

Das Vereinigungsministerium teilte mit, dass es die aktuelle Lage ernst nehme. Das Ressort beobachte weitere Reaktionen Nordkoreas mit großer Aufmerksamkeit und überprüfte vorsichtig, wie es vorgehen sollte.

Die Redaktion empfiehlt

Close

Diese Webseite verwendet Cookies und andere Techniken, um die Servicequalität zu verbessern. Die fortgesetzte Nutzung der Webseite gilt als Zustimmung zur Anwendung dieser Techniken und zu den Richtlinien von KBS. Mehr >