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Nordkoreanische Techniker vermutlich im Ziel alliierter Luftangriffe in Syrien beschäftigt

Nachrichten2018-04-16

Zu den Zielen der Luftangriffe der USA, Großbritanniens und Frankreichs in Syrien am Wochenende zählt auch eine Einrichtung, in der vermutlich nordkoreanische Techniker beschäftigt waren.

Dem US-Verteidigungministerium zufolge feuerten die allierten Streitkräfte der drei Länder am Samstag (Ortszeit) 76 Raketen auf das Forschungs- und Entwicklungszentrum in Barsah bei Damaskus ab. Auf ein Lager und einen Bunker im Chemiewaffenkomplex Him Shinshar bei Homs wurden jeweils 22 und sieben Raketen geschossen.

Die US-Zetung „Wall Street Journal“ schrieb am Sonntag, dass sich im Forschungszentrum in Barsah technische Berater aus Nordkorea aufgehalten hätten. Als Beleg wurde ein zu Jahresanfang veröffentlichter Bericht des UN-Ausschusses für Nordkorea-Sanktionen zitiert.

Dem Bericht zufolge besuchten nordkoreanische Raketentechniker im August 2016 Syrien und arbeiteten an Einrichtungen für Chemiewaffen und Raketen in Barsah sowie an weiteren Orten. Sie seien weiter dort beschäftigt, hieß es. Syrien wies jedoch die Angaben zurück und betonte, dass sich keine nordkoreanische Techniker im Land befänden.

Nach weiteren Angaben des Berichts hatte Nordkorea zwischen 2012 und 2017 mindestens 40 Lieferungen von verbotenen Gütern nach Syrien verschifft.

Unterdessen forderten acht republikanische US-Senatoren anhand des UN-Berichts in einem Schreiben an den kommissarischen Außenminister und den Finanzminister, zusätzliche Sanktionen gegen Nordkorea und Syrien zu überprüfen.

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